Vererbung

Heute morgen beim Anziehen bin ich doch etwas sentimental geworden.

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Dieses Kleid, aus Ikea Stoffen nach eigenem Schnittmuster genäht, hat meiner ältesten gepasst als sie 4 1/2 war. Meine Kleine, 3 Jahre, hat es heute zum ersten Mal an. Irgendwie wachsen die Zweiten noch schneller…>

Ein Schmusewichtel aus Wollwalk

Ich hab lange keine Puppe mehr genäht. Überhaupt war ich sehr eingespannt, weil ich ins Arbeitsleben zurückgekehrt bin. Nichtsdestotrotz sind in der Zeit viele Kleinigkeiten entstanden, die ich jetzt Schritt für Schritt mit Euch Allen teilen werde.

Heute habe ich diese Püppchen gezaubert.

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Sie hat einen mit Granulat gefüllten Körper. Dadurch ist sie schön schwer. In den Füßen und den Händen verstecken sich in Wolle gehüllte Murmeln, genau wie im Zipfel der Mütze. Das Gesicht habe ich dieses Mal komplett gestickt.

Hach, das hat gut getan. So, und nun muss ich mich wohl oder übel an der Beseitigung des Chaos hier beteiligen, da unser Gefrierschrank wohl vor einigen Tagen schon den Geist aufgegeben hat. Wir hatten das nur leider nicht bemerkt…

Flusenpust!

Die Dinger kleben überall, ich glaube, ich brauche eine Dusche! Und ein Staubsauger käme auch gerade gut, denn Großkinds Kostüm sieht ebenfalls noch etwas verfusselt aus – ABER ich bin rechtzeitig fertig geworden!!! Jippieh!

Und hier die Bilder:

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Ihr seht, sie wollte ein Panda sein. Was habe ich mich gefreut, ein Tierchen nähen zu können anstelle der sonst allzeit beliebten Prinzessin! Und nun gehe ich duschen 😊.

Eine klitzekleine Couch…

… Ja ein Sofa musste her, Familie Klitzeklein hätte es gern gemütlich, also habe ich fleißig gesägt und die Kinder haben fleißig geschliffen und ein bisschen gesägt. Den Arbeitsschritt mit dem ganzen Kleister (polstern, mit Stoff beziehen und alle Teile zusammenkleben) habe ich dann lieber allein gemacht. Braucht halt auch viel Geduld, bis der Kleister wieder trocken ist und ist bis dahin eine sehr klebrig matschige Angelegenheit. Jetzt ist es fast trocken und die Kinder können es kaum erwarten…

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Ein einfaches Puppenhaus und viel Zubehör

So, ich habe fertig! Ich wollte der Reihe nach einige Häuser nachbauen aus dem Buch “Zuhause bei den Puppen” und hatte im letzten Beitrag ein Pappzimmer versucht. Heute habe ich das einfache Puppenhaus gebaut, das besonders für kleine Kinder geeignet ist, da es noch die typische Höhlenform hat, die den Kindern in jungen Jahren am ehesten entspricht. Im Baumarkt habe ich mir dafür ein Brett besorgt (80x40cm) für 3.99 Euro und 4 lange Zweige habe ich im Garten “gefunden” – ehrlich gesagt, habe ich sie am Apfelbaum geklaut, aber wenigstens steht der im eigenen Garten und nicht bei Nachbars.

Dann ging es an die Bohrmaschine. Es sollten zwei Bögen entstehen, über die der Stoff dann gespannt wird. Für einen Bogen habe ich zwei lange gerade Zweige miteinander verdreht und in die passenden Bohrlöcher gesteckt.

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Dann habe ich noch ein großes Familienbett/Doppelbett für die Puppen gebaut. Dafür habe ich einfache Leisten und ein Kantholz aus dem Baumarkt verwendet. Ein paar kleine Nägel für die Lattenrostaufhängung, ein dünnes Holzbrett als Lattenrost, Holzleim und ein paar Schraubzwingen brauchte ich ebenfalls noch. Nachdem ich einen ganzen Nachmittag lang versucht habe das Ganze im Freien zu kleben, habe ich wieder etwas dazu gelernt:

1. Immer die Gebrauchsanweisung bis zum Ende lesen
und 2. Holzleim klebt nicht unter 10°C!
und 3. auch wenn da steht, man braucht keinen Anpressdruck zum Kleben (Schraubzwinge) sollte man das lieber ignorieren, spart am Ende Zeit!

Nach diesen wertvollen Erkenntnissen, ist das Bett dann auch nicht mehr auseinander gefallen und steht schön. Das Brett für den Lattenrost habe ich mit einem Kuschelstoff überzogen und gepolstert.

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Mit Fimo Air habe ich noch allerhand Geschirr und Essen modelliert und mit Temperafarben angemalt. Außerdem habe ich Tisch und Stuhl aus Isartreibholz gebaut. Dabei bin ich mit einer Säge, Schleifpapier, Öl, Dremel (für das Herzchen in der Lehne) und Holzleim gut ausgekommen.

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Damit kann der 3. Geburtstag meiner Kleinen kommen! Der ist nämlich morgen.

Zuhause bei Klitzeklein

Was soll ich sagen, es gab eine Geldsocke vom Christkind und deren Inhalt wurde freudestrahlend in Bücher investiert! Jetzt bin ich stolze Besitzerin von Zuhause bei den Puppen. Seit dem dieses Buch da ist, blättere ich unaufhörlich darin und konnte mich bisher nicht entscheiden, was ich denn nun zuerst bauen sollte. Ein Sonntag lässt Gott sei Dank genug Raum und Zeit für mehrere Projekte gleichzeitig, denn wirklich entscheiden konnte ich mich nicht. Einzig und allein an Holz bin ich vor dem Wochenende nicht herangekommen, aber das hat die Anzahl der Projekte etwas beschränkt.

Zuerst habe ich mir eine alte Kokosnuss vorgenommen, die hier eh keiner wollte und habe sie aufgesägt – gut, mein Herzallerliebster hat zu Ende gesägt, ich weiß gar nicht warum, mein Tatendrang muss wohl angesteckt haben… Das Ergebnis ist eine Stubenwiege fürs Baby, fix noch ein kleines Fellchen als Matratze und eine Decke dafür gehäkelt:

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Danach habe ich ein Stübchen gebaut, eine Einraumwohnung sozusagen. Dafür brauchten wir dann noch einen Herd:

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Dann habe ich eine Anleitung im Buch entdeckt, wie man klitzekleine Körbe flechten kann, das musste ich auch noch ausprobieren! Dieser hier hält jetzt die kleinen Wollknäuel im Zaum, während gestrickt wird:

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Damit fehlte uns nur noch ein Badezimmer und obwohl uns der gute Kleister längst ausgegangen war, so hält es vorerst auch mit Fingerkleber – ich frage mich wie lange wohl… Der Badvorleger ist noch von ganz früher, den habe ich auf meinem alten Webrahmen entdeckt, den mir meine Mama mitgebracht hat. Spiegelfolie gibt es auch, damit sich die Kinder den Mund auch richtig sauber waschen können:

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Und zu guter Letzt noch das Stübchen, da fehlen jetzt nur noch ein paar Bilder an der Wand und klitzekleines Essen. Für die klitzekleinen Topflappen hat die Oma schon gesorgt.

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Jetzt ist noch ein großer runder Wollwebteppich in Arbeit, ich wusste gar nicht mehr, wie beruhigend weben ist…

Die Kinder haben den Tag sehr genossen. Während wir draußen gesägt und gewerkelt haben, haben sie aus dem Kokosnussfleisch und allerhand Kram aus dem Garten Salat bereitgestellt, damit wir auch gut gestärkt weiter arbeiten können!

Selbstbildnis für’s Puppenstübchen

Nachdem die Kleinste hier auf Klitzekleines steht, gab es zu Weihnachten bereits eine Miniversion ihrer selbst. Nun steht ihr Geburtstag an und es gibt eine Minimama, mit gleicher Frisur, Ohrringen, Stiefeln, Kleid (so eins hab ich in groß) und Strickjacke – was für ein Gefummel! Dieses mal hab ich keine Biegepüppchenrohlinge verwendet, sondern die Gute ist komplett selbst hergestellt aus Blumendraht und einer Menge Stoff/Wolle. Das Gute daran ist, dass sie sich reparieren lässt, wenn sie sich doch mal ein Bein bricht.

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Die Anleitung habe ich aus dm Buch “Biegepüppchen selbst gemacht”. Dieses Buch ist wundervoll anzuschauen, die Kinder lieben es. In jedem Püppchen steckt so viel Liebe zum Detail, das macht jedes einzigartig und inspiriert großartig.

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