Wieso um Himmels Willen verdrängen meine Kinder die Existenz von Insekten? Großkind, 5, hat sich wenigstens damit abgefunden und geht langsam zu „Oh, ich LIEBE Regenwürmer“ über – okay, soweit würde ich dann doch nicht gehen *schüttel* – und die Geschichten häufen sich, wie „Du Mama, Kind X liiiiebt Spinnen und Kind Y hat Schnecken so schrecklich gern, dass sie sie auf die Nase setzt“ – ja nee is klar. Kommt dann aber TATSÄCHLICH mal ein Tierlein ganz nett daher und klopft mal bei ihr an, dann hat Großkind urplötzlich mal was gaaanz dringendes zu erledigen – ist dann mal weg – AHA, wusst ich’s doch!

Kleinkind hingegen ist ob der plötzlichen Menge von Krabbelgetier mit so eigenem Willen nicht nur erstaunt oder gar neugierig – neiiiiin, Kleinkind ist völlig verschreckt! Da mutiert eine Miniameise schon mal zum mächtigen Hütehund und treibt mein Kind durch den ganzen Garten. Wieso hören die Tierlein auch nicht auf „Nein, weg Du!“. Und wenn wir schon bei „wieso“ sind – „DAAA Mama, Laster fliegt!!!“ – Ich sehe pures Entsetzen und diverse Fragezeichen im Gesicht vom Kleinkind und versuche UMGEHEND – mütterliche Pflicht und so – herauszufinden, wo denn der Fahrer seinen Führerschein gemacht hat – halte den Laster an, frage freundlich nach seinen Papieren – und was stellt sich raus? Ich sollte NOCH mehr Kinderlieder singen – vorzugsweise „summ, summ, summ, BIENCHEN summ herum“!