Es ist amtlich, die Kinder haben erklärt, dass meine Suche nach der perfekten Babypuppenfüllung abgeschlossen sein soll. „Jetzt bitte nur noch so wie bei der Linnie!“ Linnie ist ein Babypüppchen nach einem Schnitt von Sunnhild Reinckens. Ihre Bücher gibt es leider nur noch gebraucht zu kaufen, immerhin. Ich habe gleich drei der guten Stücke gebraucht erstanden und bin nun sehr inspiriert. Das Malen der Augen, was ich in „Puppenkasper und Co“ gezeigt hab, steht dort wunderschön beschrieben drin. Das neue Puppenkind wird jetzt von der Kleinen auf Herz und Nieren geprüft, denn es ist nicht ausschließlich mit Schafwolle gefüllt, sondern zum großen Teil mit Reis – Basmati – tut nix zur Sache, riecht aber lecker. Der Reis befindet sich in Armen, Beinen und dem Rumpf. Die „Kleine“ hat ein stattliches Gewicht von 744 g und brauchte deshalb 3-fach gesicherte Nähte. Der Langzeittest steht noch aus – ich bin guter Dinge. Beim Gesicht haben der Mann und die Kinder einstimmig beschlossen, das solle doch bitte so bleiben. Eigentlich wollte ich den Mund sticken – erledigt – und die Augen malen – abgelehnt! und nach kurzem abwägen ebenfalls für besser befunden. Sieht doch einfach zart und niedlich so aus. Jetzt braucht das Puppenkind noch Haare und Kleidung, deshalb hier nur ein Zwischenfoto mit gemogelten Haaren und viiiiel zu großen Sachen:

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Und eine Nicky-Ella ist noch entstanden, die große Schwester zur Nicky-Alena. Wie man leicht sieht – was hab ich diesen Satz im Studium gemocht… – wie man also leicht sieht, ist unsere Puppenfamilie groß, alle haben Geschwister und Freunde und und und … ❤

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Hier gleich noch die Minipuppe Elisa, die eine prima Größe hat, um noch in eine Handtasche zu passen, nebst Minipuppe der Schwester, versteht sich! Leider ist das Püppchen nicht aus Schweizer Trikot, sondern aus einem Trikot mit Elastananteil – stopft sich prima, Dreck perlt auch erstaunlich ab, allerdings ist es nicht ganz so schmusig:

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